Wärme und Strom selbst erzeugen
Bei der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme lokal genutzt. So können Gesamtwirkungsgrade von über 90 Prozent erzielt werden.
Kühltürme prägen das Bild der zentralen Stromerzeugung in Deutschland. Riesige Wärmemengen verpuffen ungenutzt (Wirkungsgrad ca. 40 bis 45 Prozent). Lange Transportwege bewirken zusätzliche Leitungsverluste (ca. 6 Prozent). So geht oftmals mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie verloren.
Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird der Brennstoff optimal ausgenutzt. Die Schadstoff-Emissionen sind vergleichsweise niedrig. Diese Technologie stellt damit neben dem Einsatz von regenerativen Energien die effektivste Form der Energieversorgung dar.
Bei unseren Nachbarn in Dänemark wird schon heute über die Hälfte des landesweiten Strombedarfs mit Kraft-Wärme-Kopplung produziert. Hierzulande sind es gerade einmal 14 Prozent. Kraft-Wärme-Kopplung ist jedoch auch in Deutschland politisch gewollt und wird durch Gesetze wie das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) und das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert.
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