Neuigkeiten Ihrer ZVO Energie GmbH

Schnelles Internet für alle

Die Internet-Unterversorgung im ländlichen Raum hat ein Ende. Jetzt können die Einwohner des südlichen Ostholsteins bis weit hinein in den Kreis Bad Segeberg in den Genuss einer schnellen Internetlösung kommen.

Der Sender auf dem Wasserturm in Ahrensbök ist installiert. In einem Radius bis zu rund 18 Kilometern steht die schnelle Internetverbindung flächendeckend zur Verfügung. Das System des Unternehmens Innofactory basiert auf modernster Funktechnik.

Hierzu Thies, Meister von Innofactory: „Mit unserer Technik ist auch in kleinen Orten und einzelnen Ansiedlungen eine wirtschaftliche Internetversorgung möglich. Der Kunde erhält ein Empfangsgerät, an das der Computer mit einem Standardkabel oder bei Bedarf per hausinternes WLan angeschlossen werden kann. Unsere Kunden können mit einer Empfangsgeschwindigkeit bis zu drei Mbit/s rechnen.“

Die Initialzündung für die Realisierung des „schnellen Internets“ hatte Süsels Bürgermeister Dirk Maas gegeben, der die Firma Innofactory und den ZVO zusammenbrachte. Für ZVO-Verbandsdirektor Heiko Suhren und Geschäftsführer Rüdiger Lange-Jost von der ZVO Energie GmbH profitieren durch die Zusammenarbeit mit Innofactory sowohl die ZVOGruppe als auch die Bevölkerung in der ländlichen Region Ostholstein. Geplant wird derzeit, auch den nordwestlichen Teil des Kreises Ostholstein mit der schnellen Internetverbindung abzudecken.

Mehr zum schnellen Internet gibt’s hier


Aktion „Innovationspartner gesucht" ein voller Erfolg

Die ZVO Energie GmbH erhielt eine überwältigende Resonanz auf ihren Aufruf im Herbst dieses Jahres zur Teilnahme an einem Innovationsprojekt, bei dem bereits serienreife Micro-Versionen eines Blockheiz-Kraftwerks für Einfamilienhäuser als Pilotprojekt eingebaut werden sollen.

Kraft-Wärme-Kopplung heißt das Zauberwort, wenn es um die möglichst effiziente Ausnutzung von Erdgas- oder BioErdgas-Verbrennungsprozessen geht. Das Prinzip ist einfach: Der Motor treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Die dabei entstehende Wärme dient zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Der Brennstoff wird optimal ausgenutzt. Dieses Verfahren wird schon lange in größeren Anlagen eingesetzt, mit denen Energieversorger oder Stadtwerke Strom erzeugen und mit der Abwärme ein sogenanntes „Wärmenetz“ betreiben. Dabei wurde in den letzten Jahren eine zunehmend gute Wirtschaftlichkeit bei kleineren Anlagen erreicht, z. B. für die Nahwärmeversorgung einzelner Wohngebiete oder größerer Wohnanlagen. Jetzt ist der Technologiesprung gelungen, solche Geräte auch in einer Micro-Ausführung für größere Einfamilienhäuser zu bauen.

Feldversuch der ZVO Energie GmbH

Die ZVO Energie GmbH als innovationsorientiertes Unternehmen hat sich sofort bereit erklärt, an einem Feldversuch zum Test von fünf Geräten der Firma Kirsch teilzunehmen. Um für die Kunden jedes Risiko auszuschließen, werden diese Anlagen im Contracting-Verfahren angeboten: Die ZVO Energie GmbH bleibt Eigentümer der Anlage und liefert dem Kunden Wärme und Energie. Nur die gelieferten Mengen werden bezahlt. Die Investitions-, Betriebs-Wartungs- und Instandhaltungskosten übernimmt der Lieferant. Der Kunde muss lediglich Räumlichkeiten zum Aufstellen der Anlage bereitstellen und freien Zugang gewähren. Der Vorteil dieser „Heizung, die Strom erzeugt“ liegt darin, dass sie wärmegeführt betrieben wird und damit für den Kunden wirtschaftlicher ist. Das heißt, dass hier der Generator nur läuft, wenn Wärme gebraucht wird, und der Strom sozusagen das Abfallprodukt ist. Im Gegensatz dazu wird bei den meisten größeren BHKWs und Angeboten verschiedener Energieversorger in erster Linie Strom produziert und nur die „Abwärme“ für Heizzwecke verwendet.

Weitere Contracting-Angebote in Planung

Von den rund 90 Bewerbern für ein Pilot-Micro-BHKW können dieses Mal leider nur fünf ausgewählt werden. Doch für alle gibt es einen Lösungsvorschlag. Sollte sich die Pilotphase als erfolgreich erweisen, werden diejenigen, für deren Heizungsanlage dieses Micro-BHKW geeignet ist, im Verlaufdes nächsten Jahres ein vergleichbares Contracting-Angebot von der ZVO Energie GmbH erhalten. Geplant ist, es dann auch allen Kunden im Verbandsgebiet anzubieten. Für Kleinanlagen mit einem höheren Heizbedarf wie Altenheime, Wohnanlagen und Schulen hält die ZVO Energie GmbH schon jetzt ein Angebot vor, bei dem Wärme und Strom aus herkömmlichen BHKWs ggfs. mit Spitzenkessel im Contracting-Verfahren geliefert wird.

Text: Iris Tessendorf

Mehr zu den günstigen Contracting-Angeboten für Blockheiz-Kraftwerke erfahren Sie hier